Künstler gestalten Stühle für einen guten Zweck

Kategorie: Über Modu Chair

Modu Chairs gestalten und etwas Gutes damit tun? Beim Advents-Event “All I want for Christmas”, bei LokalDesign, in Zusammenarbeit mit die artothek, in Hamburg, war dies möglich! Neben dem bekannten Künstler Lothar Mattejat nahm auch die Newcomerin Zaza (Uta Röttgers), die Modedesignerin Katrin Rieber und der Modu Chair Designer Philipp Strigel an der Veranstaltung teil. Die Verlosung dieser Stühle kam der Initiative Viava con Agua zugute.

 

Lothar Mattejat

Vor den Augen der Gäste ließen die vier Gestalter ihrer Kreativität freien Lauf. Die Herangehensweisen waren sehr unterschiedlich. Lothar Mattejat hatte, nach einer Grundierung, eine metallene Beschichtung aufgetragen, die einer künstlichen Korrosion ausgesetzt wurde: der Stuhl sieht aus, als wäre er aus altem, verrostetem Metall. Auf diese Oberfläche zeichnete er, in seinem bekannten Stil, interessante Muster mit einem speziellen weißen Stift auf.

 

Zaza

Zaza zeichnete auf ihren Steckstuhl eine Szenerie des Hamburger Hafens. Sie bediente sich eines ihrer Fotos als Vorlage und malte mit schwarzem Acryllack die Silhouetten von Kränen und anderer Gerätschaften. Durch den Kontrast der schwarzen Farbe auf dem weißen Untergrund entsteht eine faszinierende Ästhetik. Es ist ihr gekonnt gelungen, die Zeichnung nicht nur auf einzelne Flächen zu beschränken, sondern ließ die Zeichnung auf der Rückenlehen auf die Seitenteile und die Sitzfläche übergehen.

 

Katrin Rieber

Bei Katrin Rieber war der Stuhl, wie bei Zaza, weiß grundiert. Sie fertigte vorab einen blauen Stoffbezug, mit einem schwarz-silbernem Stern, für die Sitzfläche an, den sie zur Polsterung mit Vließ unterlegte. Für die Befestigung nutzte sie eine Kombination aus tackern und kleben. Durch das Bemalen mit Neon-Pink wählte sie eine komplementär wirkende Farbe, mit der sie spielerisch die zusammengestecken Stuhlelemente bemalte.

 

Philipp Strigel

Der Designer des Modu Chairs, Philipp Strigel, bearbeitete seine Version des Stuhles auf eine recht schlichte Art. Er nutzte einen Brennstempel, mit dem jeder Modu Chair – wörtlich ausgedrückt – gebrandmarkt wird. Statt ihn nur einmal anzuwenden, brannte er das Logo kreuz und quer auf die Sitzfläche und die Rückenlehne. So ergab sich auf dem hellen Birkenholz ein schönes Stempelmuster, dessen Kontrast durch Leinöl noch einmal betont wurde.

 

Die Besucher nutzen die Gelegenheit die Entstehung der Kunstwerke zu beobachten und sich von den unterschiedlichen Bearbeitungsmöglichkeiten inspirieren zu lassen. Mit Spannung wurde die Ziehung der Lose erwartet. Bei einer feierlichen Zeremonie wurden die Gewinner verkündet und ihnen die Stühle überreicht. Die glücklichen Gewinner wissen, dass sie mit der Teilnahme nicht nur Trinkwasserprojekte von Viva con Agua unterstützt haben, sondern darüber hinaus ihre ganz besonderen Kunstwerke mit nachhause nehmen durften.